Wenn die Kraniche ziehen ...

Die kleine Schwesterinsel Ummanz, angrenzend an unsere Ferienhäuser Albatros I ***** und Albatros II ***** (Westrügen), mit den Salzwiesen und seichten Boddengewässer sind dadurch ein Paradies für Vögel und einer der bedeutendsten Rastplätze für Zugvögel vor ihrem Weiterflug in den Süden: Im Herbst (von ca. Ende September bis Mitte November) rasten dort dann bis zu 100.000 Kraniche – ein einzigartiges Naturschauspiel !

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Rund zehn Wochen lang schlagen sie sich auf den Feldern die Bäuche voll, bevor sie ihren langen Flug gen Süden fortsetzen. Im Westen der Insel Rügen hat sich im Herbst ein regelrechter „Kranich-Tourismus“ entwickelt. Wenn die Badegäste längst heimgekehrt sind, reisen „Ornis“ aus ganz Europa an.

Kein anderer Vogel hat die Phantasie der Menschen so beflügelt wie der majestätische Vogel, der seit 60 Millionen Jahren unseren Planeten bevölkert. In Asien werden sie als Sendboten des Himmels und als Glücksbringer verehrt. Manche Besucher stehen bereits bei Tau und Tag auf und pirschen sich in der Dämmerung in die Nähe der ruhenden Kraniche. Das frühe Aufstehen belohnt die Vogelfans mit einem eindrucksvollen Naturspektakel. Noch bevor die Sonne aufgeht, brechen die Vögel wie auf ein geheimes Signal hin gleichzeitig auf zu ihren Freßplätzen. Das Schlagen Tausender von Flügeln erinnert an den Lärm eines rasenden Schnellzugs.

Bis zu 25 km weit fliegen die Kraniche in das Hinterland und fallen in Scharen über die Felder her. Ihr lautes Trompeten mischt sich mit dem Geschnatter Zehntausender Wildgänse, die hier gleichfalls Rast machen. Bis zu 300 Gramm verputzt der bis zu 1,30 Meter große Kranich am Tag, um sich ein Fettpolster anzufressen – Treibstoff für den Flug in den Süden.

Die Wende hat den Vögeln zunächst kein Glück gebracht. Aufgrund der modernen Erntemaschinen blieben immer weniger Körner liegen. Umso häufiger machten sie sich zum Ärger der Bauern über die neue Wintersaat her. Die Landwirte erhalten inzwischen Entschädigungen oder locken die Tiere durch subventionierte „Ablenkfütterungen“ weg von ihren Feldern. Nun dürfen die Vögel auf bestimmten Flächen nach Herzenslust schlemmen, ohne verscheucht zu werden.

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